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Gesellschaftsjagden in Corona-Zeiten Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:16 Uhr

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Gesellschaftsjagden in Corona-Zeiten

Hannover 05.11. 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie eine aktualisierte Version der „Organisatorischen Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild“, eine Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) und das Muster eines möglichen Hygienekonzeptes.

Dieses Hygienekonzept beruht auf den Ausführungen der Niedersächsischen Landesforsten und kann entsprechend der Gegebenheiten vor Ort durch den Jagdleiter angepasst werden.

Wir weisen an dieser Stelle besonders auf die Ausführungen des ML zum Thema Niederwildjagden hin. Entgegen anderslautender Veröffentlichungen sind diese auch vor dem Hintergrund der derzeit geltenden Corona-Verordnung erlaubt, wenn sie nach Antragstellung vom hierfür zuständigen Landkreis genehmigt wurden. In der Pressemitteilung bittet die Ministerin, von der Beantragung solcher genehmigungspflichtigen Jagden abzusehen.

Aufgrund der angespannten Infektionslage und aufgrund der entsprechenden Außenwirkung unterstützt das Präsidium der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) nach Abstimmung mit den Vorsitzenden der Bezirke diese Ansicht und bittet die Jagdleiter, von der Durchführung klassischer Gesellschaftsjagden auf Niederwild im November abzusehen. Nach Auslaufen der aktuell gültigen Corona- Verordnung (30. November 2020) sollte nach Ansicht des Präsidiums der LJN und der Bezirksvorsitzenden das Seuchengeschehen und auch die Möglichkeit zur Durchführung von Gesellschaftsjagden auf Niederwild neu bewertet werden.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

LJN

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:21 Uhr
 
Corona-Pandemie: Jagd weiterhin erlaubt Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:03 Uhr

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

5. November 2020

Pressemitteilung

Corona-Pandemie: Jagd weiterhin erlaubt

Hannover. Nach der Niedersächsischen „Corona-Verordnung“ ist die körperliche Betätigung im Freien grundsätzlich zulässig. Damit darf auch die Jagd weiterhin ausgeübt werden. Darauf weist das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) ausdrücklich hin.

Die Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen ist dabei selbstverständlich. Bei der Einzeljagd (Pirsch, Ansitz) ist das unproblematisch.

Auch Gemeinschaftsjagden (Drückjagden) auf Schalenwild zur gesetzlich vorgeschriebenen Abschussplanerfüllung und zur Prävention vor der ASP (Afrikanische Schweinepest) sind weiterhin zulässig, da sie der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit der Gefahrenabwehr zuzuordnen sind.

Einer vorherigen Genehmigung bedarf es nicht, dennoch sind die Vorgaben der „CoronaVerordnung“ einzuhalten. So muss es ein Hygienekonzept geben, die persönlichen Daten der Teilnehmenden sind zu erfassen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist erforderlich, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das Ministerium gibt mit seinem Erlass vom heutigen 5.11.2020 nochmals aktualisiert organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild bekannt (siehe https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/jagd_in_niedersachsen/geset ze-und-andere-bestimmungen-rund-um-das-thema-jagd-und-jaeger-5137.html).

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Die Infektionskette bei der Übertragung des ASPVirus kann nur durch niedrige Schwarzwildbestände verringert oder unterbrochen werden. Daher ist eine effektive Bejagung der Schwarzwildbestände jetzt vorrangig. Dies wird in diesem Jahr auch aufgrund der guten Eichelmast nur mit gemeinschaftlichen Jagden erreicht werden können.

Treibjagden auf Niederwild unterliegen als Veranstaltungen dagegen der vorherigen Genehmigungspflicht durch die zuständigen Behörden. Die Ministerin bittet von diesen Gesellschaftsjagden, die einer Genehmigung bedürfen, abzusehen, auch um die zuständigen Behörden zu entlasten.

 
Buch zur Einschulung für alle Erstklässler Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 27. September 2020 um 11:25 Uhr

Gemeinschaftsprojekt von Naturschutzstiftung – Jägerschaft – Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in der Grafschaft Bentheim

unterstützt durch Bingo und Volksbank

 

Buch zur Einschulung für alle Erstklässler

Die Idee, ein Buch in Bezug auf die „Naturlandschaft Grafschaft Bentheim“ zur Einschulung allen Erstklässlern in der Grafschaft zu schenken, entstand laut Hartmut Schrap als Vorsitzenden des Natur-Netz Niedersachsen e.V. bereits 2018 während der Mitgliederversammlung des Netzwerkes (seiner Zeit im Landkreis Harburg).

Im Kreise einiger Mitglieder, darunter auch Marianne Brunklaus von der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Theo Brunklaus von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Paul Uphaus von der Naturschutzstiftung wurde in Anlehnung an ein vergleichbares Buchprojekt im Landkreis Oldenburg und unter späterer Zuhilfenahme von Grundschulpädagogen sowie Mitarbeiter/innen der Naturschutzstiftung (hier insbesondere Antje Lübbers und Manuela Monzka) ein völlig neues Buch für die Grafschaft Bentheim kreiert. Zeichnerisch umgesetzt und liebevoll illustriert wurde das Buch schließlich durch Uwe Klindworth, einem in der Nähe von Wildeshausen lebenden Autor und Illustrator im Kinder- und Jugendbuchbereich.

Buch für Erstklässler2.1

 

 

Bild von links: Dr. Michael Kiehl, Paul Uphaus (Naturschutzstiftung), Uwe Klindworth (Autor und Illustrator), Manuela Monzka, Hartmut Schrap (Naturschutzstiftung), Daniel Sandfort und Jürgen Timmermann (Grafschafter Volksbank)

 

„Spannende Landschaften in der Grafschaft Bentheim“, so ist der Titel des Buches, das die Naturschutzstiftung dieser Tage an alle Erstklässler in der Grafschaft Bentheim kostenlos verteilt.

Um die Finanzierung des Buchprojektes in Höhe von insgesamt ca. 16.000 Euro sicherzustellen, haben sich neben der Naturschutzstiftung die Bingo Umweltstiftung mit 6.000 Euro und die Grafschafter Volksbank eG mit 5.000 Euro beteiligt.

Anlässlich eines Ortstermins trafen sich nun alle Beteiligten auf dem „Alten Friedhof Gildkamp“, um einige der insgesamt bestellten 4.500 Exemplare an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Montessori-Schule zu verteilen. Mit dabei waren neben dem Kuratoriumsvorsitzenden der Naturschutzstiftung, Dr. Michael Kiehl, die beiden Geschäftsführer Hartmut Schrap und Paul Uphaus, Manuela Monzka von der Naturschutzstiftung, Illustrator Uwe Klindworth sowie von der Grafschafter Volksbank Vorstand Jürgen Timmermann und Daniel Sandfort, Senior-Berater für Freie Berufe und Institutionen.

Dr. Michael Kiehl bedankte sich bei der Buchübergabe an die Schüler/innen der Montessori-Schule bei allen Beteiligten, die zur „Fertigstellung“ des Buches beigetragen haben. Mit den insgesamt 4.500 vorliegenden Exemplaren –die zwischenzeitlich weitestgehend an die Grundschulen im Landkreis verteilt wurden- können alle Neueinschulungsjahrgänge bis 2023 „versorgt“ werden. Es soll laut Dr. Kiehl als wertvolle Ergänzung des Unterrichts und gleichfalls als Arbeitsgrundlage dienen. Seinen besonderen Dank für die Ko-Finanzierung des Projektes sprach er den anwesenden Vertretern der Grafschafter Volksbank eG sowie der Bingo-Umweltstiftung aus.

 

Brunklaus

 

 
Lebenmittel Wildfleisch Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 17. September 2020 um 20:13 Uhr

Otte-Kinast: „Wildfleisch von Schwarzwild ist ein hervorragendes Lebensmittel“.
Landwirtschaftsministerium und Landesjägerschaft werben für Wildbret aus Niedersachsen.

Vor dem Hintergrund des ersten nachgewiesenen Falls von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland hat Niedersachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast auf die Unbedenklichkeit des Verzehrs von Wildschweinfleisch hingewiesen: „Heimisches Wildbret aus Niedersachsen ist ein hervorragendes und sehr leckeres Lebensmittel. Der Verzehr – auch von Wildschweinfleisch hier aus der Region – ist nach wie vor vollkommen unbedenklich“, so die Ministerin. Verbraucherinnen und Verbraucher seien gerade jetzt, wo die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen den Auftrag hätten, das Schwarzwild intensiv zu bejagen, noch mehr gefragt: „Es wäre ein positives Signal, wenn noch mehr Verbraucher Wildbret als hochwertiges Lebensmittel entdecken.“

Intensiv für das heimische Wildbret warb auch Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN): „Wildbret hat viele Vorzüge – es ist ein regionales, nachhaltig gewonnenes Lebensmittel und hat daher auch eine hervorragende Ökobilanz.“ Zunehmend wichtiger würden die Kriterien Rückverfolgbarkeit und Transparenz beim Kauf von Lebensmitteln. Auch hier punkte heimisches Wild: „Es bietet genau das und ist zudem nicht nur köstlich und variantenreich in der Zubereitung, sondern auch ernährungsphysiologisch wertvoll“, so Dammann-Tamke. Beide betonten, wie wichtig es sei, von Beginn an die Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren, um eventuellen Unsicherheiten vorzubeugen. Derzeit gebe es aber in Bezug auf die Verwertung von Wildbret keinerlei Grund zur Beunruhigung. Die Maßgabe, Fleischwaren – etwa an Rastplätzen – nur in dafür vorgesehene Müllbehälter zu entsorgen, gelte jedoch weiterhin.

Niedersachsen gut vorbereitet

Um zu verhindern, dass das Virus aus dem benachbarten Bundesland nach Niedersachsen vordringt, seien Wachsamkeit, Sensibilität und überlegtes Agieren nun die wichtigsten Handlungsmaximen: „Eine Vielzahl von Präventionsmaßnahmen haben wir bereits umgesetzt, dazu gehört die Anschaffung von Material unter anderem von Zäunen, Bergesets und Containern“, so die Ministerin. „Auch regionale und landesweite Übungen werden regelmäßig durchgeführt, um die Abläufe bei einem Seuchenfall einzuüben und zu verbessern.“ Die Strategie für die Bekämpfung und Vorsorge werde stetig weiterentwickelt.

„Dem Auftrag, das Schwarzwild intensiv zu bejagen, kommen wir sehr erfolgreich nach. Wichtig ist es jetzt, alles daran zu setzen, dass menschliches Fehlverhalten nicht zu einer Weiterverbreitung des Virus führt“, so Dammann-Tamke. Nicht die Wildschweine seien in dieser Hinsicht der größte Risikofaktor, sondern der Mensch transportiere das Virus über Ländergrenzen hinweg – das könne schon in Form von Wurstresten geschehen, die von einem infizierten Tier stammen und unachtsam weggeworfen würden.

Hintergrund:

Seit vergangenem Freitag ist der Fall eines mit dem ASP-Virus infizierten Wildschweins in Brandenburg offiziell bestätigt. Das Virus, das Haus- und Wildschweine befallen kann, ist für den Menschen ungefährlich.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. September 2020 um 20:14 Uhr
 
Neues Waffenrecht ab 1.9.2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 01. September 2020 um 10:56 Uhr

Neues Waffenrecht – Änderungen nach dem 3. WaffRÄndG zum 01.09.2020

Datum 31.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Februar dieses Jahres wurde das 3. Waffenrechtsänderungsgesetz verkündet. Teile des Gesetzes, wie die Regelabfrage beim Verfassungsschutz vor jeder Erteilung oder Verlängerung einer waffenrechtlichen Erlaubnis oder die waffenrechtliche Zulassung des Schalldämpfers für jagdliche Langwaffen und die waffenrechtliche Freigabe der Nachtsichttechnik sind schon in Kraft. Andere Änderungen treten zum 01.09.2020 in Kraft. Das gilt auch für das in die Novelle integrierte Waffenregistergesetz. Auf Jäger kommen damit neue waffenrechtliche Regelungen zu.

1. Magazine mit hoher Kapazität

Künftig ist der Umgang mit Magazinen mit hoher Kapazität verboten. Dazu rechnen Magazine für Langwaffen, die mehr als 10 Patronen aufnehmen können, sowie Kurzwaffenmagazine mit einem Fassungsvermögen von mehr als 20 Patronen sowie entsprechende Magazingehäuse für Wechselmagazine. Wer ein solches Magazin vor dem 13.06.2017 erworben hat, für den wird das Verbot dann nicht wirksam, wenn er den Besitz bis zum 10.09.2021 seiner zuständigen Waffenbehörde anzeigt oder das Magazin bis zu diesem Datum an Berechtigte, die zuständige Waffenbehörde oder eine Polizeidienstelle abgibt. Ist der Erwerb erst am oder nach dem 13.06.2017 erfolgt, wird das Verbot dann nicht wirksam, wenn der Besitzer bis zum 01.09.2021 ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung nach § 40 WaffG beim Bundeskriminalamt stellt oder das Magazin an Berechtigte, die zuständige Waffenbehörde oder eine Polizeidienstelle abgibt.

2. Neue wesentlichen Waffenteile

Zukünftig werden auch Gehäuse (upper- und lower receiver, Griffstück bei Kurzwaffen) sowie der Verschluss (Verschlusskopf und Verschlussträger) als wesentliche Teile von Schusswaffen eingestuft, sofern sie nicht in der Waffe fest eingebaut sind. Damit sind sie erlaubnispflichtig. Sofern ein Waffenbesitzer solche freien Teile erwirbt, muss er sie ab dem 01.09.2020 bei der Waffenbehörde anmelden. Das Gesetz gesteht ihm eine Karenzzeit bis zum 01.09.2021 zu.

3. Schießstände

Die Waffenbehörden müssen alle vier Jahre gemeinsam mit einem anerkannten Sachverständigen die Schießstände überprüfen und dürfen im Zweifel ein Gutachten dieses Sachverständigen verlangen. Die Kosten hat der Betreiber der Schießstätte zu tragen. Das wird viele Schießstätten erheblich finanzielle belasten.

4. Waffenregistergesetz

Teil der Waffenrechtsnovelle 2020 ist das neue Waffenregistergesetz, das zum 01.09.2020 an die Stelle des Waffenregistergesetzes aus dem Jahr 2012 tritt. Es regelt detailliert die Einrichtung des Nationalen Waffenregisters (NWR) und enthält umfangreiche Dokumentationspflichten, die den Waffenhersteller und -händler, aber auch jeden Waffenbesitzer treffen. Das Register ersetzt künftig die Waffenbücher der Hersteller, Händler und Büchsenmacher. Jeder Waffenbesitzer erhält eine persönliche 21-stellige Ordnungsnummer (P-ID), seine waffenrechtliche Erlaubnis (WBK) wird unter einer eigenen Erwerbs-Identifikationsnummer (E-ID) geführt. Jeder Waffe wird zudem eine individuelle Waffen-Identifikationsnummer (W-ID) zugeteilt. Gleiches gilt von den wesentlichen losen Teilen. Sie erhalten eine Waffenteil-Identifikationsnummer (WT-ID). Bei jeder Änderung (Kauf/Verkauf einer Waffe oder wesentlicher Teile davon, Erteilung/Widerruf einer Erlaubnis) werden die Daten an das nationale Waffenregister gemeldet. So sollen dort umfassende Informationen über den Verbleib jeder einzelnen Waffe und über die waffenrechtlichen Erlaubnisse vorhanden sein. Auch der Büchsenmacher, der die Waffe repariert oder wesentliche Teile einbaut, unterliegt der Dokumentations- und Meldepflicht und muss dabei die jeweiligen Ordnungsnummern angeben. Das führt dort genauso wie beim Hersteller und Händler zu einem erheblichen bürokratischen Aufwand. Es ist damit zu rechnen, dass der Büchsenmacher diese Kosten an seine Kunden weiterreichen wird. Auch private Waffenbesitzer unterfallen der Dokumentations- und Meldepflicht, wenn sie untereinander Waffen erwerben oder veräußern. Erwerber und Veräußerer benötigen jeweils die PID samt der E-ID des Vertragspartners und die W-ID. Der private Waffenmarkt wird dadurch zwar nicht unterbunden, aber doch bürokratisch erschwert.

5. Hinweis für die Praxis

Jedem Waffenbesitzer ist zu empfehlen, dass er bereits jetzt bei seiner Waffenbehörde seine persönliche P-ID, seine Erwerbs-ID (E-ID) und für alle seine Waffen und deren wesentlichen losen Teile deren W-ID abfragt, damit er auch künftig seine Waffe zum Büchsenmacher geben oder sie veräußern darf. Hat er die Daten erhalten, sollte er die dort gespeicherten Ordnungs-/ Identifikationsnummer mit den Daten in seiner WBK und auf seiner Waffe vergleichen und Unstimmigkeiten unverzüglich mit der Waffenbehörde zu klären. Denn es steht zu befürchten, dass bei den Waffenbehörden zum Teil fehlerhafte Datensätze vorhanden sind. Wer seine Waffen vor Beginn der Drückjagdsaison zum Büchsenmacher geben will, damit sie dort überprüft oder repariert werden, sollte dies tunlich vor dem 01.09.2020 tun, um dem Büchsenmacher bürokratischen Aufwand und sich selber zusätzliche Kosten zu ersparen. Ob die Landkreise und Gemeinden, die Waffenbehörde sind, auf die Umstellung vorbereitet sind, die das Waffenregistergesetz mit sich bringt, ist offen. Bei der Einführung des Nationalen Waffenregisters im Jahre 2012 hatte es erhebliche Zeit gekostet, bis sie die Meldungen an das Register vollständig und fehlerfrei absetzen konnten.

Landesgeschäftsstelle, Schopenhauerstraße 21, 30625 Hannover

Telefon 0511 53043-0, Telefax 0511 5304329

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet www.ljn.de

Justitiar, Clemens H. Hons, Zeißstraße 63, 30519 Hannover

Telefon 0511 899859-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
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