Home
Willkommen auf der Startseite
Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutria Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 31. August 2020 um 16:22 Uhr

Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

 

mit der Streichung des Wortes "Sumpfbiber" in § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Tier-LMHV durch die Verordnung vom 19. Juni 2020 entfällt zukünftig die amtliche Untersuchung auf Trichinen für Sumpfbiber bzw. Nutrias.

Dies bestätigte uns auf Anfrage heute das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

In der Begründung zu dieser Änderung heißt es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 30. Oktober 2018 eine umfassende "Gesundheitliche Bewertung von humanpathogenen Parasiten in Wild" vorgelegt. In dieser Bewertung wird ausgeführt, dass Sumpfbiber zwar grundsätzlich für eine Trichineninfektion empfänglich seien, wie mit Infektionsversuchen nachgewiesen worden sei. Es gebe in Europa auch vereinzelte Berichte aus den Jahren 1936 und 1980 über Trichinenfunde bei Sumpfbibern.

Es habe sich aber um Tiere gehandelt, die in Pelztierfarmen gehalten worden seien. In beiden Fällen vermuteten die Autoren, dass die Infektion durch die Verfütterung von Küchenabfällen mit Fleischbestandteilen (Schwein oder relevantes Wild) erfolgte. Die Publikation aus dem Jahr 1936 war der Auslöser dafür, dass der Sumpfbiber als Wild eingestuft worden ist, "das Träger von Trichinen sein kann". In seiner Risikobewertung stellt das BfR aber fest, dass ihm Trichinenfunde bei freilebenden Sumpfbibern nicht bekannt seien. Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, Sumpfbiber aus der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen auszunehmen, ohne dass dies mit einer Verringerung des vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verbunden wäre.

LJN

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2020 um 16:24 Uhr
 
Identifikationsnummern Waffenregister Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 29. August 2020 um 11:14 Uhr

Nationales Waffenregister (NWR)

Identifikationsnummern

 

 

Ab dem 01.09.2020 benötigen die Waffenhändler für alle Bearbeitungen bezüglich Waffen (An- u. Verkauf sowie Reparaturen) Identifikationsnummern des Nationalen Waffenregisters (NWR).

 

Jede Person, jede Erlaubnis, jede Waffe und jedes Waffenteil hat eine eigene NWR-ID-Nummer.

 

Diese NWR-ID-Nummern können Sie bei der zuständigen Waffenbehörde bei Bedarf erfragen.

 

Bei der Waffenbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim kann angefragt werden

unter E-Mail:             Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder unter Tel.-Nr.   05921 – 96 1237

 

Bei der Waffenbehörde der Stadt Nordhorn kann angefragt werden

unter E-Mail:             Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder unter Tel.-Nr.   05921 – 878 103

 

Es werden Karteikarten per E-Mail oder Post verschickt.

 

Gudrun Klinge-Lambers
Abt. Sicherheit und Ordnung
Landkreis Grafschaft Bentheim

 
Jäger und Landwirte arbeiten gemeinsam Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 03. Juli 2020 um 19:13 Uhr

Blühstreifen in Wilsum

Jäger und Landwirte arbeiten gemeinsam

 

Um dem Mähtod vorzubeugen, melden sich die Wilsumer Landwirte bei den Wilsumer Jägern, wenn sie Gras mähen wollen. Dann werden die Flächen nach Rehkitzen und anderem Wild abgesucht. Auch stehen sogenannte „Piepser“ bei den Jägern zur Verfügung, die das Wild beim Mähen vertreiben sollen. Diese Geräte können bei der Jagdgemeinschaft in Wilsum ausgeliehen werden. Immer mehr Landwirte beteiligen sich an diesen Aktionen.

 

Im letzten Jahr wurden in Wilsum mehrere Hektar ein- und zweijährige Blühstreifen angelegt. Durch die Trockenheit im letzten Jahr waren viele Flächen schlecht entwickelt. Stellenweise war nur Unkraut zu sehen. Auf den gut entwickelten Flächen waren viele Schmetterlinge, Bienen und Insekten zu beobachten. Auch in diesem Jahr wurde wieder eine Aktion gestartet. Durch die Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Ortsverein Wilsum wurden über fünf Hektar für Blühstreifen zur Verfügung gestellt. Der Ortsverein hatte alle Mitglieder angeschrieben und darum gebeten, mindestens drei Meter Randstreifen als Blühstreifen zur Verfügung zu stellen. Dieses wurde sehr gut angenommen. Das Saatgut wurde über den Hegering bei der Jägerschaft Grafschaft Bentheim beantragt und konnte bei den Genossenschaften abgeholt werden. Bezuschusst wird das Saatgut von der Landesjägerschaft.

 

Ende Mai wurden die Flächen durch Mitglieder des landwirtschaftlichen Ortsvereins eingesät. Ein Dankeschön gilt allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.

 

Wir hoffen, dass es in diesem Jahr genügend Regen gibt, so dass sich auch diese Flächen gut entwickeln können. Auf dem Foto sind Jürgen Harsman von der Jagdgemeinschaft und Luca Reimann vom Ortsverein Wilsum bei der Bestellung der Blühstreifen zu sehen.  

 

Jutta Weersmann

 

2020 hgr7 Blühstreifen Wilsum

 
Absage der Jahreshauptversammlung am 7. April Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 12. März 2020 um 20:31 Uhr

Absage der Jahreshauptversammlung für den 7. April 2020

 

Unter Berücksichtigung der sich abzeichnenden Ausbreitung des Coronavirus hat der Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim beschlossen, die für den 07.04.2020 terminierte Jahreshauptversammlung, mit erwarteten 500 Teilnehmern aus Jägerschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, abzusagen.

 

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht, sie ist jedoch nach intensiver Abwägung sämtlicher Interessen und unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und der Gesellschaft in der jetzigen Situation erforderlich. Ein neuer Termin zur Jahreshauptversammlung, die wir natürlich nachholen wollen, wird im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden.

 

Die Durchführung von Hegeringsversammlungen steht selbstverständlich im Entscheidungsbereich der jeweiligen Hegeringe. Der Vorstand empfiehlt jedoch, selbige ebenfalls zu verschieben, da zurzeit jegliche Versammlung, deren Durchführung nicht zwingend erforderlich ist, vermieden werden sollten.

 

Wir glauben mit dieser Entscheidung der Situation angemessen Rechnung zu tragen und unseren Beitrag gegen eine unkontrollierbare Ausbreitung des Virus zu leisten.

 

Thomas Heils

 
Winterversammlung 2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 14. Februar 2020 um 20:31 Uhr

Winterversammlung Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Nutriabejagung

Unter Leitung von Martin Merschel umrahmten die Jagdhornbläser aus Lohne den Abend mit gekonnten Vorträgen.

Im Anschluss eröffnete der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, die gut besuchte Veranstaltung. Zu der er als Redner Bernd Reichelt von der LJN und Dr. Friederike Gethöffer vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der THH begrüßen konnte.

 2020 WinterversammlungHLW4 Bläser1

Die Jagdhornbläser aus Lohne umrahmten unter Leitung von Martin Merschel den Abend mit jagdlichen Klängen. Foto: Lindwehr

Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl lobte das Engagement der Jäger und dankte für deren Arbeit im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. Die Schießanlage in Lohne sah er als eines der vielen gemeinsamen Projekte mit der Kreisjägerschaft. Diese sei nicht nur für die Jägerschaft von großer Bedeutung, auch strukturpolitisch sehr wichtig. Zum Thema „Nutria“ habe er anfangs eine professionelle Bekämpfung für erforderlich gehalten. Die Jägerschaft hat sich durchgesetzt und Wort gehalten. Beeindruckend habe sich die Jägerschaft mit dem Vechteverband der Nutriabekämpfung angenommen.

 2020 Winterversammlung1.1

Der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Mönch, Geschäftsführerin Marianne Brunklaus, der Vorsitzende Thomas Heils sowie Bernd Reichelt und Dr. Friederike Gethöffer plädieren für die Jagd auf Nutrias.

Bernd Reichelt, bei der Landesjägerschaft Niedersachsen zuständig für Natur- und Artenschutz, stellte anhand von Kartenmaterial die Entwicklung vom Nutria allgemein in Niedersachsen dar und ging auf die neuen rechtlichen und evt. kommenden Grundlagen ein. Die Brisanz vom Beifang beim Fallenfang im Hinblick auf die politische Tierschutzkonformität von Fallen sei hoch. Es folgte ein Blick auf die jetzigen politischen Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf Angaben zur Populationsentwicklung und Strecke auf politische Entscheidungen betonte er die Bedeutung der WTE Bögen.

 2020 WinterversammlungHLW3 Gäste1

Die Mitglieder der Jägerschaft Grafschaft Bentheim folgten mit großem Interesse den Ausführungen von Dr. Friederike Gethöffer und Dipl.-Ing. Forst Bernd Reichelt. Foto: Lindwehr

Dr. Friederike Gethöffer betonte: „Wir wollen nicht nur Nutria-Schäden ansehen, sondern wir wollen die Wissenschaft in die Praxis bringen.“. Nutria und Bisam gehören zu den Tierarten, die als invasive Arten eingestuft wurden und die die Entwicklung eines Managementkonzeptes erfordern. Im Falle von Nutria, Marderhund, Waschbär und Mink als jagdbare Arten ist ein Management ohne die Unterstützung und Einbindung der Jagd nicht möglich. Ziel sei es, ein Managementkonzept für Niedersachsen zu entwickeln, das auf weitere Bundesländer übertragbar ist. Neben der Bejagung durch Abschuss stellt die Fangjagd ein wesentliches Werkzeug im Management dar. Nutrias dürfen nur lebend und unversehrt gefangen werden. Für manche der Fanggeräte zum Lebendfang bestehen aber durchaus Risiken und Bedenken, ob die eingesetzten Fallentypen ohne Verletzungsgefahr einsetzbar sind. Dies wird in einer Studie zur Tierschutzgerechtigkeit der hauptsächlich eingesetzten Fallentypen wissenschaftlich erarbeitet. Ein weiteres Projekt setzt auf Innovationen im Frühnachweis von einwandernden Nutria und Bisam durch intelligente Fotofallen und moderne DNA-Technik. In einem länderübergreifenden Forscherteam werden auch Lebendfallensysteme entwickelt, die durch Bilderkennung einen Fang der „falschen“ Tierart sicher ausschließen sollen. Im dritten Projektbaustein wird die gesellschaftliche Wahrnehmung erfasst.

Beide Referenten bedankten sich für die Revierführung durch Nutriabereiche, die den Blick in die Praxis ermöglichten.

 2020 Winterversammlung Referenten1

Dank mit einer kleinen Grafschafter Erinnerung

Der Vorsitzende der Jägerschaft Thomas Heils sah die Notwenigkeit der Information der Öffentlichkeit über die Gründe der Nutriabejagung. Man müsse deutlich machen, dass es für die Allgemeinheit sei. Es folgten Hinweise auf schwerwiegende Folgen durch Schäden von Nutria im Bereich der Landwirtschaft, an Ufern und Böschungen. „Der Kampf gegen die Nutrias ist wichtig, wir müssen sie aber schonend fangen unter Einsatz von tierschutzkonformen Fallen.“ In den Niederlanden ist die Fallenjagd einfacher, weil die Menschen wissen, dass sie Gäste des Meeres sind.

Zum Schluss der Veranstaltung machte Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer auf die „Afrikanische Schweinepest“ aufmerksam. Er ging auf die Verbreitungsbereiche und die entstandenen dramatischen Situationen ein. Weiterhin appellierte an das richtige Verhalten der Jäger zum Schutz vor einer eventuellen Ausweitung und Verhütung der ASP.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 5

Jägerschaft Grafschaft Bentheim e.V., Powered by Joomla! and designed by SiteGround and Heinrich Jan Keute

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Einwilligung: Ich akzeptiere Cookies von dieser Website.
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk