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35 neue Jungjäger Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 12:10 Uhr

35 neue Jungjäger

Traditionell finden im Frühjahr die Jägerprüfungen in der Grafschaft Bentheim statt. In diesem Jahr stellten sich 45 Prüflinge den Aufgaben, zuerst mussten sie sich einer Schießprüfung unterziehen. Hier wird nicht nur die Schießleistung überprüft, sondern auch der sichere Umgang mit der Waffe. Danach fand die schriftliche Prüfung statt, hier müssen in fünf Fachgebieten je 20 Fragen beantwortet werden. An drei Tagen fand dann die mündlich-praktische Prüfung in den Revieren von Herrn Mönch und Herrn Lucas statt. Nach dieser umfangreichen Prüfung stand dann das Ergebnis fest.

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Alle Prüflinge mit ihren Ausbildern

Von den 45 Jagdscheinanwärtern haben 35 die Prüfung bestanden. Sechs Jagdscheinanwärter müssen die Schießprüfung noch bestehen und 4 die schriftliche oder mündlich –praktische Prüfung. Aber fast ein Drittel der Prüflinge haben die Jägerprüfung aber mit einer eins vor dem Komma bestanden. Das durchschnittliche Alter lag dieses Jahr bei 37 Jahren, wobei der jüngste erst 15 Jahre alt ist und somit an Seinem 16. Geburtstag den Jugendjagdschein lösen kann. Der älteste Prüfling war dieses Jahr 59 Jahre alt. Bei der Übergabe der Zeugnisse war die Jagdhornbläsergruppe aus Nordhorn und Bentheim dabei. Für die Jungjäger wurde zur bestandenen Prüfung extra die Ehrenfanfahre geblasen.

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Jagdhornbläser Hegewald mit Unterstützung der Bentheimer

Kreisjägermeister Albert Lucas, der den Prüfungsvorsitz hatte, bedankte sich bei den Prüfern für die durchgeführte Prüfung und hob die gute Ausbildung durch die Grafschafter Jagdschulen hervor. Zusammen mit Herrn Rüdiger Riesner von der Jagdbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim wurden die Prüfungszeugnisse überreicht. Als Jahrgangsbester erhielt Julian Nöst ein Geschenk sowie eine Einladung zur Treibjagd. Auch Benny Ramm und Ole Beyer bekamen für Ihre guten Leistungen jeweils ein Geschenk.

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Einer der Prüfungsbesten

Glückwünsche sprach auch der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Herr Reinhard Mönch aus. Er wünschte allen viel Waidmannsheil und hoffe dass sich viele der Jungjäger in den Hegeringen aktiv beteiligen werden. Die Möglichkeiten sich in die Jägerschaft einzureihen, seien vielfältig.

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Die Prüfer bei der Überreichung der Urkunden

Die Geschäftsführerin der Jägerschaft, Marianne Brunklaus, überreichte den neuen Mitgliedern der LJN die Jägerbriefe. Sie betonte die Bedeutung der Mitgliedschaft in der LJN. Die Jagd unterliege ständig neuen Anforderungen. Es sei wichtig sich auf dem Laufenden zu halten. Sie verwies dabei auf die Informationen durch den LJN Newsletter, der über die Seite der Jägerschaft den Mitgliedern zugänglich sei. Weiterhin wünschte auch sie den neuen Mitgliedern Waidmannsheil.

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Die Geschäftsführerin überreicht die Mitgliedschaft

Mit ein paar weiteren Jagdsignalen der Jagdhornbläser wurde die Übergabe der Zeugnisse beendet.

 
Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 18. Februar 2019 um 12:39 Uhr

Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Einführung in die moderne Fangjagd

Die Parforcehornbläsergruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim eröffnete die Winterversammlung. Der Vorsitzende, Thomas Heils, betrachtete die Winterversammlung als einen Abend für neue Ansätze und Veränderungen. „Was kann man anders und besser machen?“ Das Thema des Vortrags sah er als Einführung in die moderne Fangjagd mit Beispielen wie man es nicht mehr macht. „Was früher effektiv war, aber man heute lassen sein sollte.“
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Eine intensive Bejagung des heimischen Raubwildes sollte mittlerweile jedem Jäger klar sein. Hier ist insbesondere die Jägerschaft gefordert regulierend einzugreifen. Nur mit einem flächendeckenden professionellen und modernen Prädatorenmanagement ist es möglich, die Ausbreitung der invasiven Neozonen zu unterbinden sowie den heimischen Raubwildbestand zu senken.
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Das Fundament des modernen Prädatorenmanagments bildet die Fangjagd, insbesondere der Einsatz von Betonwipprohrfallen, die sämtliches Raubwild, wie auch Neozonen, unversehrt und gesetzeskonform fangen. In diesem Zusammenhang sollte der Einsatz von Fangmeldesystemen eine Selbstverständlichkeit sein.
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Durch selektiven und unversehrten Lebendfang (Betonwipprohrfalle) sowie die Entnahme des Wildes „Just in Time“(Fallenmeldesystem) ist die Fangjagd zeitgemäß und nicht angreifbar. Die Verwendung von Totschlagfallen sollte mit Bedacht und mit der Einhaltung sämtlicher Vorschriften auf ein Minimum reduziert werden. Betonwipprohrfallen bieten gegenüber Fallensystemen, bei denen das Raubwild am Köder ziehen muss, um die Falle auszulösen, einen großen Vorteil. Systeme, in denen sich das Raubwild bereits auf dem Weg zum Köder fängt, sind somit effizienter als solche in denen der Köder erst aufgenommen werden muss!
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Der Fangplatz sollte im Vorfeld ausgewählt werden. Durch den Einsatz von Wildkameras ist es heutzutage allerdings recht leicht, geeignete Fangplätze zu finden. Professionell, intensiv und vor Allem gemeinschaftlich Raubwild zu bejagen! sah der Referent als Ziel.
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Hinsichtlich der ASP sprach nachfolgend Dr. Hermann Kramer die Bedeutung für die Region und die Landwirtschaft an. “ Jeder muss an seinem Platz konsequent dafür sorgen, dass die Seuche nicht zu uns kommt.“ Er blickte auf die zeitliche Bewegung der Seuche, die Zahlen des Jahres 2019, auf die Entwicklung in anderen Ländern und den Bau von Mauern. „Es gibt keinen Zaun, der wirklich wildschweindicht ist!“ stellte er fest. Als Erklärung für den Sprung in Belgien sah er als Faktor den Menschen. Er verdeutlichte die Wege der Übertragung und sah als größte Gefahr die Routine.
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Der Vorsitzende dankte den Rednern und blickte zurück auf das Jägerfrühstück. Hinsichtlich der Worte von Umweltminister Lies hoffe er, dass das MU nicht Ideologien folge, sondern sich an Realitäten orientiere. Es folgte ein Blick auf den definitiven Bau der RSA 2019 und deren Sachstand.

Kreisjägermeister Albert Lucas machte Anmerkungen zum Niederwildprojekt der LJN, der Prämie beim Schwarzwildabschuss und dem Waffengesetz in Bearbeitung zum Thema Schalldämpfer und Schießnachweis als Leistungsnachweis. Weiterhin betonte er die Bedeutung des sorgfältigen Ausfüllens der Abschussliste.

 
29. Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 08. Februar 2019 um 16:41 Uhr

29. Jägerfrühstück mit Umweltminister Olaf Lies

Artenvielfalt erhalten – Biotopvernetzung stärken

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur versammelten sich am 4.Sonntag im Januar zum traditionellen „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters. Die Jäger nutzten auch die 29. Auflage des Neujahrsempfangs als Möglichkeit, ihre Kontakte zu pflegen. Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Parforcehornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel.
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Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste ging der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, auf die Bedeutung des Jägerfrühstücks – einem Treffen von Menschen unterschiedlicher Funktionen und Ämter - ein. Gesellschaft gehöre an einen Tisch, um gemeinsam Lösungen zu finden.
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Umweltminister Olaf Lies sah das Jägerfrühstück als symbolisch für die Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzverbänden an. Er betonte die Zusammenarbeit von MU und ML. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene müsse Hand in Hand gearbeitet werden. Die Frage der Zuständigkeiten sollte mit der Verantwortlichkeit verbunden und gemeinsam getragen werden. Er betonte die Bedeutung eines notwendigen Dialogs untereinander und drückte seinen Wunsch aus nach mehr Gelassenheit und Zeit für sachliche Argumente, mehr Ruhe in den Diskussionen, und einen anständigen und fairen Umgang miteinander. Es folgte ein Blick auf die Kohlediskussion. Die jetzige Generation müsse überlegen, was aus dem Handeln für die nächsten Generationen wird. Umwelt- Es müssen Wege gefunden werden, die gesellschaftlich getragen werden und umsetzbar sind. Klimaschutz sei nicht trennbar von Umwelt- und Artenschutz. Dieser Gesamtgedanke müsse über Generationen betrachtet werden, um vieles zu bewahren.

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Sein Dank galt in diesem Zusammenhang auch der Jägerschaft Grafschaft Bentheim für die gute Arbeit im Bereich Hege und Pflege für Natur und Umwelt. Es folgte ein Blick auf die Veränderungen in der Landwirtschaft, die er als starken Partner der Umwelt sah. Notwendig ist das Schließen von Kompromissen, mit denen die Situation nachhaltig verbessert werden kann. Landwirtschaft erbringe nicht nur die Sicherstellung von Ernährung, sondern auch Umwelt- und Naturschutz. Als Kernpunkte betrachtete er die Themen Wiesenvögel und Prädatorenmanagement. Der fehlende natürliche Prozess erfordere den regulierenden Eingriff. Lobend erwähnte er den Biotopfond hinsichtlich der Verbesserung der Qualität der Vernetzung von Naturräumen zur Sicherung der Artenvielfalt.

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Weiterhin ging er auf die Novellierung des niedersächsischen Jagdgesetzes ein. Hinsichtlich der ASP sah er geringe Möglichkeiten des Schutzes und eine erforderliche Vorbereitung auf den Notfall. Die Frage des Einsatzes von Schalldämpfern sah er als Frage von sachlicher Bewertung. Er hoffte dabei auf eine baldige Klärung. Erforderliche Populationsregulierungen fordern gute Jäger und eine sachgerechte Ausstattung. Beim Thema invasive Arten betonte er die Bedeutung des richtigen Zeitpunktes der Regulierung. Das Thema müsse intensiver gemeinsam mit den Jägern angegangen werden. So betrachtete er auch das Thema Wolf. Am Ende werde der Wolf ins Jagdrecht kommen. Für die Zukunft sei aber .eine sachliche Diskussion und eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Gespräche als Voraussetzung für den richtigen Weg nötig.
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Auch die EU Abgeordnete Annie Schreijer Pierek sah die Wölfe in Europa als Problem. Sie forderte mehr Abstimmung auch über die Staatsgrenzen hinweg. Umweltminister Olaf Lies bestätigte, man brauche europäische Regelungen, die greifen.“ Wir leben mit dem Wolf, aber nebeneinander und in einer vernünftigen Dimension. Das muss sichergestellt werden.“ Der Bezirksvorsitzende der Jägerschaften, Martin Meyer Lührmann, verwies auf die Probleme des Artensterbens in der Agrarlandschaft. Er zeigte die Bemühungen und Aktivitäten der Jägerschaften. Das Programm Lebensraum Feldhühner des ML sah er als guten Ansatz und betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem MU. Umweltminister Lies bestätigte, dass das Ressortdenken heute nicht mehr funktioniere. Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit seien erforderlich. Gern sei er zu Gesprächen bereit.
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Der Vorsitzende, Thomas Heils, sah die erhoffte Strategie als bestätigt: pragmatisches Angehen der Probleme, miteinander reden und suchen von Kompromissen und Lösungen. Bezüglich der Nutriabejagung verwies er auf die Beteiligung der Jägerschaft am grenzübergreifenden Projekt MICA und die Zusammenarbeit mit dem Vechteverband. Er bestätigte, dass ein Umdenken und das Ansteuern vernünftigerer Bahnen erforderlich sei. Die positive Aussage des Ministers: „Jäger wir brauchen euch,“ deutete er als Signal.
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Landrat Friedrich Kethorn blickte in seinem Grußwort zurück auf die Tradition des Jägerfrühstücks. Er dankte für die konstruktive, vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit. Die Unterschutzstellung der FFH Gebiete sei nach vielen Gesprächen mit den Beteiligten einstimmig beschlossen worden. Für die Erarbeitung der Managementpläne seien gute Voraussetzungen gegeben. Seine Frage hinsichtlich des Erschwernisausgleichs für Waldbesitz, beantwortete der Minister positiv: „Es ist beschlossen, muss noch umgesetzt werden.“ Der Landrat ging auch auf den Bau der RSA ein. Zahlreiche Gespräche und erfolgreiche Verhandlungen erfolgten zur Umsetzung. Der Landkreis stelle erhebliche Mittel zur Verfügung, jeweils 50.000 € für die Jahre 2018 bis 2021. Es sei eine Vorzeigeanlage für die Jäger und die Polizei. Im Blick auf die Novellierung des Landesjagdgesetzes betonte er hinsichtlich der Schalldämpfer eine kooperative Zusammenarbeit. Bei der ASP und den Blick auf die Prävention werde mit allen Beteiligten zusammengearbeitet. Für die Nutriabejagung habe man im Haushalt 20.000 € eingestellt, um Projekte zu erproben, wie man unter Tierschutzgesichtspunkten eine weitere Verbreitung verhindern könne.
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Abschließend blickte auch der Vorsitzende zurück auf die erfolgten Überlegungen, Planungen und Probleme beim Bau der RSA. Die Idee der Kooperation zwischen Jägerschaft und Polizei sei landesweit einzigartig – ein Leuchtturmprojekt für Niedersachsen. Die Bauanträge sind gestellt, der Bebauungsplan ist in kürzester Zeit fertig und der Beginn der Baumaßnahmen erfolgt im Juni 2019.
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Nach einem Auftritt der Parforcehornbläsergruppe nutzen die Gäste die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen.


 
Wildessen mit Senioren Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 27. Oktober 2018 um 16:45 Uhr

Jägerschaft führt Wildessen mit Senioren durch.

Die Grafschafter Jägerschaft hat Senioren des ökumenischen Pflegedienstes, der Bürgerhilfe und des Krankenhausvereins Emlichheim und andere Senioren am letzten Donnerstag Ende Oktober zum Wildessen in den Saal Deters nach Nordhorn eingeladen. Die Bläsergruppe Hegewald aus Nordhorn unter der Leitung von Bernd Otto gestaltete den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Jagdhornklänge erschallten in der Gaststätte Deters und fanden begeisterte Zuhörer.

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Die Bläsergruppe Hegewald

Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, hatte die Seniorenveranstaltung, die seit fast 10 Jahren besteht, organisiert und führte durch das Programm.

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Aufmerksame Zuhörer

Nach der Eröffnung durch die Bläsergruppe begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Reinhard Mönch alle recht herzlich.

Erfreut stellte er fest, dass man der Einladung sehr zahlreich gefolgt sei um am Wildessen teilzunehmen. Er bat die Senioren um Hilfe zum Erstellen einer Internetseite mit Wildrezepten. „Bitte melden sie sich und stellen Rezepte aus alten Zeiten zur Verfügung. So kann das kulinarische Brauchtum an die nächste Generation weitergegeben werden.“ Sein Dank galt auch dem Restaurant Deters, das die Aktion durch die Zubereitung des aus heimischen Revieren stammenden Wildes unterstützt.

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Reinhard Mönch bei der Begrüßung

Im Anschluss warf Kreisjägermeister Albert Lucas einen Blick zurück auf Geschichte und Entwicklung der Jagd. Das jagdliche Brauchtum verdeutlichte er humorvoll und zauberte so manches Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer. Er warf auch einen Blick auf das Jagdhornblasen als altes Kulturgut und die Zeichensprache der Jäger.

 

Herr Manuel Hopp als Geschäftsführer des ökumenischen Pflegedienstes dankte der Jägerschaft für die Gestaltung des Abends verbunden mit dem genussvollen Wildessen, das eine Abwechslung für alle darstelle.

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Seniorengruppe aus Engden

Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft, führte aus, dass die Jägerschaft zeigen wolle, wie Wild schmeckt und wie man es zubereiten kann. Gerade die anwesende Generationen habe auch schon selbst Wild zubereitet und noch das ein oder andere Rezept in Erinnerung.

Die Anforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung des Wildbrets haben sich zeitgemäß verändert. Strenge fleischhygienerechtliche Vorschriften sorgten dafür, dass das hochwertige Lebensmittel Wild in einwandfreier Qualität angeboten werde. Die aufwendige Zubereitung ist einer leichteren gewichen. Wildbret eignet sich nicht nur als Festtagsbraten. Viele Variationen haben den Alltag erobert. Sei es als Grillfleisch oder fern ab von Pfanne und Kochtopf als Wildwurst oder Wildschinken. Marianne Brunklaus betonte die Bedeutung von Wild auf dem Speiseplan. Feinschmecker schätzen das Fleisch hauptsächlich wegen seines geringen Fett- und hohen Vitamingehaltes. Das mineralstoff- und eiweißreiche Fleisch sei zudem leicht verdaulich. Es liegt damit voll im Trend der modernen bewussten Ernährung.

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Seniorengruppen aus Emlichheim

Beim anschließenden Verzehr der leckeren Wildgerichte bestätigte sich das Motto der Veranstaltung. Die Teilnehmer wurden überzeugt von der Köstlichkeit und Schmackhaftigkeit des Wildfleisches.

 

 
Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 21. Juni 2018 um 12:35 Uhr

Jahreshauptversammlung

der Jägerschaft Grafschaft Bentheim vom 8. Mai 2018

 

Nach der Eröffnung durch Jagdhornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel erfolgten die Begrüßung, die Feststellung der ordnungs- und fristgerechten Ladung und Beschlussfähigkeit und der Dank für die Vorbereitung der Veranstaltung an den Hegering IV durch den Vorsitzenden Thomas Heils. Er begrüßte im Namen der Jäger die zahlreichen Ehrengäste und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung.

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Es folgten die Grußworte der Gemeinde und des Landkreises.

Die Bürgermeisterin von Osterwald Gerda Brookman zeigte in ihrem Grußwort einen vertrauten Blick auf die Jagd. Mit Interesse kommentierte sie die Gehörnschau und die Jägerprüfungen.

Das Grußwort des Landkreises hielt Landrat Friedrich Kethorn, der zunächst die Wertschätzung der Jägerschaft bekundete und die vielfältigen Beziehungen durch aktuelle Themen ansprach.

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Zunächst ging er dabei auf die ASP ein und warf einen Blick über die Grenzen Deutschlands. In der Grafschaft sei man auf den Ernstfall vorbereitet. Prävention und Beachtung der Regeln sah er von hoher Bedeutung. Weiterhin stellte er Maßnahmen auf bundesgesetzlicher Ebene vor und beabsichtigte Änderungen des Tiergesundheitsgesetzes. Viele Maßnahmen ergäben ein großes Ganzes, dem der Landkreis kleinere Zugaben wie Hinweis- und Warnschilder auf Parkplätzen hinzufüge.

Weiteres Thema war die geplante Raumschießanlage. Viele Gespräche mit Verwaltung, Polizei und Landesstraßenbauamt wurden geführt. Er betonte die Notwendigkeit des Baus in der Grafschaft und das Stehen des Landkreises hinter dem Projekt. So sei auch die Rückgabe eines Teils der Jagdsteuer möglich.

 

Der Vorsitzende dankte für die positiven Anmerkungen und die stets gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis und vertiefte die Aussagen des Landrats zur Raumschießanlage.

 

Bei den folgenden Ehrungen wurde bei der Totenehrung stellvertretend für alle verstorbenen Jagdkameraden dem ehemaligen Vorsitzenden der Jägerschaft Klaus Stamme gedacht.

Die Verdienstnadel in Silber des DJV erhielt Kunibert Zirkel für seine Tätigkeit als Bezirksobmann und die LJN Verdienstnadel in Bronze Thomas Heils als Vorsitzender der Jägerschaft Grafschaft Bentheim.

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Im Anschluss berichtete der Vorsitzende über die vielfältigen Aufgabenbereiche des Vorstandes. Zahlreiche Projekte wurden durchgeführt und viele Ideen umgesetzt. Die in den GN zu lesenden Berichte zeugten von der aktiven Tätigkeit der Jägerschaft in allen Bereichen. Es folgte der Dank an die GN über die Berichterstattungen. Er dankte den Obleuten für die Begleitung der Aktionen, bestätigt wurde dies durch hervorragende Ergebnisse bei Teilnahmen an Prüfungen und Wettbewerben. Alle Berichte wurden auf der Internetseite der Jägerschaft Grafschaft Bentheim eingestellt.

Es erfolgte dann die Vorstellung des Projektes Raumschießanlage, das bereits seit längerer Zeit in den Hegeringen vorgestellt wurde, verbunden mit der Begründung der Bedeutung des Baus einer eigenen Raumschießanlage und Hinweisen zum kommenden Schießnachweis. Der Vorsitzende verdeutlichte die entstehenden Probleme durch Suche nach freien Kapazitäten auf anderen Plätzen. Kontakte und Gespräche mit der Polizei ergaben die Idee etwas gemeinsam zu schaffen. Dann folgte der Einstieg in die tiefere Planung.

Der Vorsitzende betonte die Bedeutung der Entscheidungsnotwendigkeit der Mitglieder.

Der Schießstättenbeauftragte der Landesjägerschaft Jürgen H. Voss stellte anschließend umfangreich und ausführlich die Anlage vor. Die Umsetzung der Anlage kostet 1,8 Mill. Euro. Vorgestellt wurden das Schießkino und die 5 Schießbahnen. Große Bedeutung legte er dabei auf die Be- und Entlüftung der Anlage. Neben den Schießräumen gibt es eine 240 qm große Nutzungsfläche.

Weiterhin wurde die Frage der Finanzierung erörtert. Zunächst wurde der Wegfall von Förderprojekten begründet. Die Finanzierung werde begleitet durch den Landkreis, die LJN und Signale von örtlichen Banken. Eine bestehende Lücke müsse durch das Land und die Jägerschaft geschlossen werden. Die Eigenmittel der Jägerschaft sind nicht ausreichend. Wege zur Erhöhung des Kapitals sind die Erhöhung der Mitgliederbeiträge oder der Beschluss eines Sonderbeitrags für die Errichtung der benötigten Raumschießanlage, für den man sich entschieden habe.

Betont wurde intensiv die Besonderheit des Projektes als Wegweiser mit überregionaler Wirkung . Die Zahlung des Sonderbeitrags beinhalte auch Vergünstigungen wie unterschiedliche Gestaltung der Nutzungsgelder. Die Zahlung erfolge erst nach Bestätigung der restlichen Fördermittel. Die folgende Beschlussvorlage berücksichtige die Planungsphasen und den Stand der Planung und lautete:

Zur Erbringung eines Eigenkapitals zur Finanzierung des Baus einer Raumschießanlage wird durch die Jägerschaft Grafschaft Bentheim ein einmaliger Sonderbeitrag in Höhe von 100€ pro Mitglied erhoben.

Die Mitgliederversammlung stimmte dem Vorschlag mehrheitlich mit 3 Enthaltungen zu.

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Der Vorsitzende sicherte einen vertrauensvollen Umgang mit dem Votum und weitere Berichte über den Planungsverlauf zu.

Nach einer Pause erfolgten der Kassenbericht und die einstimmige Entlastung des Vorstands.

Anschließend erfolgte ein Rückblick zu den Jägerprüfungen durch den Kreisjägermeister. Weiterhin wurde der Streckenbericht präsentiert und vorgetragen.

Es folgte das Verblasen der Strecke.

Bei den Vorstandwahlen wurde der Vorschlag Wiederwahl aufgenommen und im Block abgestimmt mit dem einstimmigen Ergebnis der Wiederwahl.

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Alle nahmen die Wahl an.

Die Bläser beendeten die Jahreshauptversammlung.

 
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