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Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 18. Februar 2019 um 12:39 Uhr

Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Einführung in die moderne Fangjagd

Die Parforcehornbläsergruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim eröffnete die Winterversammlung. Der Vorsitzende, Thomas Heils, betrachtete die Winterversammlung als einen Abend für neue Ansätze und Veränderungen. „Was kann man anders und besser machen?“ Das Thema des Vortrags sah er als Einführung in die moderne Fangjagd mit Beispielen wie man es nicht mehr macht. „Was früher effektiv war, aber man heute lassen sein sollte.“
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Eine intensive Bejagung des heimischen Raubwildes sollte mittlerweile jedem Jäger klar sein. Hier ist insbesondere die Jägerschaft gefordert regulierend einzugreifen. Nur mit einem flächendeckenden professionellen und modernen Prädatorenmanagement ist es möglich, die Ausbreitung der invasiven Neozonen zu unterbinden sowie den heimischen Raubwildbestand zu senken.
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Das Fundament des modernen Prädatorenmanagments bildet die Fangjagd, insbesondere der Einsatz von Betonwipprohrfallen, die sämtliches Raubwild, wie auch Neozonen, unversehrt und gesetzeskonform fangen. In diesem Zusammenhang sollte der Einsatz von Fangmeldesystemen eine Selbstverständlichkeit sein.
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Durch selektiven und unversehrten Lebendfang (Betonwipprohrfalle) sowie die Entnahme des Wildes „Just in Time“(Fallenmeldesystem) ist die Fangjagd zeitgemäß und nicht angreifbar. Die Verwendung von Totschlagfallen sollte mit Bedacht und mit der Einhaltung sämtlicher Vorschriften auf ein Minimum reduziert werden. Betonwipprohrfallen bieten gegenüber Fallensystemen, bei denen das Raubwild am Köder ziehen muss, um die Falle auszulösen, einen großen Vorteil. Systeme, in denen sich das Raubwild bereits auf dem Weg zum Köder fängt, sind somit effizienter als solche in denen der Köder erst aufgenommen werden muss!
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Der Fangplatz sollte im Vorfeld ausgewählt werden. Durch den Einsatz von Wildkameras ist es heutzutage allerdings recht leicht, geeignete Fangplätze zu finden. Professionell, intensiv und vor Allem gemeinschaftlich Raubwild zu bejagen! sah der Referent als Ziel.
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Hinsichtlich der ASP sprach nachfolgend Dr. Hermann Kramer die Bedeutung für die Region und die Landwirtschaft an. “ Jeder muss an seinem Platz konsequent dafür sorgen, dass die Seuche nicht zu uns kommt.“ Er blickte auf die zeitliche Bewegung der Seuche, die Zahlen des Jahres 2019, auf die Entwicklung in anderen Ländern und den Bau von Mauern. „Es gibt keinen Zaun, der wirklich wildschweindicht ist!“ stellte er fest. Als Erklärung für den Sprung in Belgien sah er als Faktor den Menschen. Er verdeutlichte die Wege der Übertragung und sah als größte Gefahr die Routine.
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Der Vorsitzende dankte den Rednern und blickte zurück auf das Jägerfrühstück. Hinsichtlich der Worte von Umweltminister Lies hoffe er, dass das MU nicht Ideologien folge, sondern sich an Realitäten orientiere. Es folgte ein Blick auf den definitiven Bau der RSA 2019 und deren Sachstand.

Kreisjägermeister Albert Lucas machte Anmerkungen zum Niederwildprojekt der LJN, der Prämie beim Schwarzwildabschuss und dem Waffengesetz in Bearbeitung zum Thema Schalldämpfer und Schießnachweis als Leistungsnachweis. Weiterhin betonte er die Bedeutung des sorgfältigen Ausfüllens der Abschussliste.

 

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