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Versammlung der Jagdgenossen 2018 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 14. April 2018 um 10:35 Uhr

Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Jäger

Versammlung der Jagdgenossen

Zahlreiche und interessierte Landwirte nutzten die Gelegenheit Informationen zum Thema Anlage von Blühstreifen in Kombination mit niedersächsischen Agrarumweltmaßnahmen zu bekommen.

Der Vorsitzende der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Thomas Heils eröffnete die Veranstaltung und betonte die große Bedeutung des Themas Blühstreifen, zu dem die Jäger ihren Beitrag leisten wollen. Vom Vortrag des Referenten Heiner Bruns von der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer erhoffte er neue Impulse, die man umsetzen und mitnehmen könne, um einen Schritt voranzukommen.

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Der Redner referierte zunächst über Aktuelles zu Brachemöglichkeiten und sprach die unterschiedlichen Formen an.
Dabei ging er zunächst auf die Form der Freiwilligen Brachen ein.
Hier können z.B. Wildäsungsflächen angelegt werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anlage von Mais mit Bejagungsschneisen; das heißt an den Schlaggrenzen oder innerhalb des Schlages können Schneisen mit z.B. Blühmischungen angelegt werden.
Im zweiten Teil ging er auf Brachen im Rahmen der ökologischen Vorrangflächen ein. Des Weiteren ging er auf die Anlage von Blühstreifen in Kombination mit Agrarumweltmaßnahmen ein.

Hauptempfehlung des Referenten ist die Anlage von Mais mit Blühstreifen sowie die Anlage freiwilliger Brachen in Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten. Eine Erleichterung der Auflagen bei den Agrarumweltmaßnahmen (z.B. einjährige Verpflichtungen statt einer fünfjährigen Verpflichtung) würden die Akzeptanz dieser Maßnahmen deutlich steigern und für mehr Biodiversität in den Landkreisen sorgen.

Der Dank des Vorsitzenden Thomas Heils zeigte zum einen den landwirtschaftlichen Hintergrund des Referenten, zum anderen den hier möglichen Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Jägern. Die Blühstreifenproblematik sei bekannt. Er betonte, wenn aber die Möglichkeit der wirtschaftlichen Förderung bestehe, solle man sie nutzen.

Auch Kreisjägermeister Albert Lucas betonte die Notwendigkeit des Miteinanders von Jägern und Landwirten. Weiterhin sprach er zum Thema Kitzrettung die Möglichkeit zum Einsatz von Hightech Mitteln wie Drohnen zum Absuchen von Feldern an.
Weiterhin berichtete er über die Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild, hier werde man sich der Bundesverordnung anschließen.

 

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