Für die Grafschafter Jagdhornbläser war der Juni 2025 ein ereignisreicher Monat.
Den Auftakt gab der Bundeswettbewerb in Fulda am 1710 erbauten Barockschloss Fasanerie in Eichenzell am 15. Juni.
Hier nahm die Gruppe Lönsberg unter Leitung von Kunibert Zirkel teil und erreichte 910 der 975 möglichen Punkte und belegte damit den 9. Platz der 22 teilnehmenden Gruppen. Vorgetragen hat die Gruppe die Stücke „Begrüßung“, „Elch tot“, „Das hohe Wecken“, „Das Ganze – Treiben zurück“ und das von Kunibert Zirkel geschriebene Stück „Drückjagdfieber“.
Tags präsentierten sich die Lönsberger als Gastgruppe beim Landeswettbewerb Hessen und erreichten mit 940 Punkten den 5. Platz von 12 Gruppen. Diesmal trugen sie „Begrüßung“, „Muffel tot“, „Fuchs tot“, „Hunderuf“ und ebenfalls „Drückjagdfieber“ vor.
„Gruppe Lönsberg“: „Die Gruppe Lönsberg beim Vortrag: Kunibert Zirkel, Karsten Klokkers, Jörg Reurik, Geert Brüggemann, Jan Kattert, Jochen Wolberink, Dieter Hegger und Edgar Molendyk (v.li.).
Ende des Monats fand in der von Schlaun erbauten sternförmigen Barockanlage des ehemaligen Jagdschlosses der Fürstbischöfe zu Münster Schloss Clemenswerth der Landeskürwettbewerb der Jagdhornbläser statt. In der Mittelstufe traten bei den B-Hörnern 32 Gruppen an, drei davon aus der Grafschaft.
Bei diesem Wettbewerb sicherte sich die Gruppe Lönsberg unter Kunibert Zirkel in der Wertung für den Landesjagdverband Niedersachsen den 3. Platz und in der Gesamtwertung, bei der auch die teilnehmenden Gastgruppen gewertet werden, ebenfalls den 3. Platz mit dem Vortrag der Stücke „Hubertusmarsch“ und „Lönsbergruf“. Mit der „Eröffnungsfanfare“ und dem „Holsteiner Reitermarsch“ kam die Gruppe Wietmarschen unter Guido Osseforth auf den 12. Platz in der Wertung des Landesjagdverbandes Niedersachsen und auf den 15. Platz in der Gesamtwertung. Auf dem 13. Platz des Landesjagdverbandes Niedersachsen und damit auf dem 16. Platz gesamt landete die Gruppe Laar-Emlichheim unter Ton Zweerink mit der „Ehrenfanfare“ und dem „Hubertusmarsch“.
Gruppe Laar-Emlichheim unter der Leitung von Ton Zweerink
Gruppe Wietmarschen unter Leitung von Guido Osseforth