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Hegering VI
Hegeringversammlung 2019 in Hesingen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 02. Mai 2019 um 17:10 Uhr

Blühstreifen als Beitrag zur Artenvielfalt

 

Der Hegering VI. hat vor kurzem seine Generalversammlung in der Gaststätte „Zum Lönsberg“ in Hesingen abgehalten. Vor der Versammlung konnten die anwesenden Mitglieder die Rehwildtrophäen des abgelaufenen Jagdjahres begutachten. Hegeringleiter Jan Geerink überreichte die Nadel des Deutschen Jagdschutzverbandes für 25- jährige Mitgliedschaft an Holger Scholte-Eekhoff und Gerd Molendyk. Für 50- jährige Mitgliedschaft wurden Hartmut Credé und Helmut Wolts ausgezeichnet.

Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Grafschaft Bentheim, Thomas Heils gab einen kurzen Überblick zu den aktuellen Themen der Kreisjägerschaft.

Er hob die Vielzahl von Hege- und Pflegemaßnahmen in unserer Natur hervor, die durch die Jägerschaft erbracht werden.

Für die Errichtung einer Raumschießanlage auf dem Gelände der Polizei in Lohne berichtete Herr Heils, dass die Planungen so gut wie abgeschlossen sind und ein Baubeginn im Sommer erwartet wird.

In seinem Streckenbericht zeigte Hegeringleiter Jan Geerink auf, dass die Jäger im Hegering ihrer Aufgabe zur Reduzierung der Prädatoren nachkommen. Die Strecke von Fuchs, Marder und Rabenkrähe sind weiterhin auf hohem Niveau. Dieser angewandte Naturschutz komme auch den Singvogelbeständen und Bodenbrütern zu Gute.

Sorge bereitet weiterhin die sinkenden Bestände der Wildkaninchen. Die äußerst aggressive „Chinaseuche“ lässt eine Erholung der Bestände derzeit nicht zu.

Auf die Bejagung der Rebhühner wird bereits seit vielen Jahren auf freiwilliger Basis seitens der Jägerschaft verzichtet. Die Anstrengungen der Jägerschaft zur Stabilisierung der Bestände durch intensive Bejagung der Fressfeinde und zugleich Lebensraumverbesserungen durchzuführen, zeigen leider nicht die erhoffte Wirkung. Hier zeigt sich, dass diese an spezielle Lebensraumansprüche gebundene Art, den Strukturwandel in unserer Kulturlandschaft nicht mitgehen kann.

Die Strecke wurde durch die Jagdhornbläsergruppen „Niedergrafschaft“ und „Lönsberg“ verblasen.

Auch dieses Jahr haben sich die Jäger des Hegering VI wieder an dem „Tag der Sauberen Landschaft“ beteiligt und haben achtlos in die Natur geworfenen Unrat gesammelt und zur Mülldeponie verbracht. Hier ist ein dringender Appell an die Bevölkerung zu richten, denn die vielen ehrenamtlichen Helfer die in der Grafschaft die die Landschaft vom Müll befreien, wären nicht nötig, wenn jeder seinen Abfall ordnungsgemäß entsorgen würde.

Einen schönen Tag in der Natur haben die Jäger auch in den letzten Sommerferien wieder den Kindern im Rahmen der Ferienpassaktion bereiten können. Einen herzlichen Dank gilt es auch dem Jäger und Imker Gerd Rengelink, der den Kindern die Lebensweise der Bienen nähergebracht hat.

Die Jäger des Hegering VI sind in diesem Frühjahr wieder im Gespräch mit der Landwirtschaft und bitten bei der Anlage von Blühstreifen um die Bereitschaft der Landwirte, freiwillig bzw. im Rahmen von Programmen aus Agrarumweltmaßnahmen entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Möglichkeit so dem Rückgang der Artenvielfalt und dem Insektenrückgang entgegen zu wirken sollte, auch im Interesse der Allgemeinheit, rege genutzt werden.

Sofern Grundstückseigentümer Interesse an der Anlage von Hegebüschen oder Streuobstwiesen haben, bitten die Jäger um Rückmeldung. Hier können Fördermöglichkeiten und Hilfeleistungen der Jägerschaften in Anspruch genommen werden.

Der Rehwild-Hegegemeinschaftsleiter Geert Brüggemann gab die Ergebnisse der Gehörn Bewertung bekannt. Eine Bronzemedaille erhielt Hermann Kolde für den stärksten Bock. Dem Revier Halle wurde ein bronzener Bruch für den besten Hegeabschuss überreicht.

Allgemein ist der Bestand an Rehwild stabil, der hohe Anteil an Fallwild bereitet nach wie vor Sorge. Es sollte daher mit Aufgang der Jagdzeit für Rehwild im Mai unbedingt für eine entsprechende Bestandsreduzierung, vor allem an stark befahrenen Straßen, von den Revierinhabern gesorgt werden. Das natürliche Lebensmittel „Wild“ kann so durch die Jägerschaft als ökologischste Form von Fleisch dem Verbraucher bereitgestellt werden.

Schießobmann Günter Fichtner berichtete über die Ergebnisse der durchgeführten Flintenschiesswettbewerbe. Schatzmeister Jörg Reurik gab Auskunft über die Kassenführung des abgelaufenen Jahres. Hundeobmann Gerhard Ekkel stellte die Prüfungsergebnisse der abgehaltenen Hundeprüfungen vor. Umweltobmann Jan Kattert hob den großen Nutzen von Blühsteifen für die Natur hervor und bat die Grundstückseigentümer mit gutem Beispiel voran zu gehen. Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Bernd Jüngerink berichtete über die guten Erfahrungen mit dem von der Kreisjägerschaft bereitgestellten Info-Mobil. Vor allem Kindern könne so unsere heimische Natur näher gebracht werden. Der Obmann für die AG-Junge Jäger, Julian Hilbrands steht Jungjägern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

 

Bernd Jüngerink

 

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Foto von links: Vorsitzender der Kreisjägerschaft Thomas Heils, Gerd Molendyk, Holger Scholte-Eekhoff, Hartmut Credé, Helmut Wolts, Kreisjägermeister Albert Lucas und Hegeringleiter Jan Geerink.

 
Ferienpassaktion Hegering 6 Uelsen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 10. August 2018 um 22:31 Uhr

Ein Nachmittag in der Natur

Unter diesem Motto stand am Samstag dem 04. August 2018 die Ferienpassaktion der Jägerschaft des Hegering VI in Uelsen. Auf die Einladung waren 44 Kinder aus der Samtgemeinde Uelsen erschienen um unter Anleitung einen Streifzug durch die Natur in Hardingen zu machen und dabei die einheimische Tier– und Pflanzenwelt kennen zu lernen und zu erkunden.

Zu Beginn stand eine Fahrt im Jagdwagen auf dem Programm. Im Revier in Hardingen angelangt, wurden in kleinen Gruppen verschiedene Stationen zu Fuß angesteuert, an denen an Hand von Schautafeln die einheimische Tierwelt nähergebracht wurde. Ebenfalls konnten die Kinder ihr Wissen auf dem Gebiet der Pflanzen zeigen und die einheimischen Laub- und Nadelbäume, sowie Getreidearten bestimmen.

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Gerd Rengelink erklärte den Kindern was zu den Bienen.

Mit großem Interesse waren die Kinder bei der Sache. Viele Dinge gab es zu entdecken, so wurden zum Beispiel Federn von Vogelarten bestimmt und Fährten vom Rehwild aufgespürt.

Unterwegs konnten die Kinder noch die Arbeit mit den Jagdhunden erfahren und auch mal versuchen dem Jagdhorn Töne zu entlocken.

Den Abschluss machte ein gemeinsames Würstchengrillen auf dem Hof der Familie Nordbeck.

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Für die Jägerschaft ist es ein Anliegen den Kindern die einheimische Natur näher zu bringen und auch aufzuzeigen, dass die Hege und Pflege der Jäger einen wichtigen Bestandteil zum Erhalt eines artenreichen Naturraumes darstellt.

Bernd Jüngerink

 
Hegeringversammlung HGR6 Hesingen 2018 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 01. Juni 2018 um 10:52 Uhr

Blühstreifen als Beitrag zur Artenvielfalt

Der Hegering VI. hat vor kurzem seine Generalversammlung in der Gaststätte „Zum Lönsberg“ in Hesingen abgehalten. Vor der Versammlung konnten die anwesenden Mitglieder die Rehwildtrophäen des abgelaufenen Jagdjahres begutachten. Hegeringleiter Jan Geerink überreichte die Nadel des Deutschen Jagdschutzverbandes für 25- jährige Mitgliedschaft an Geert Brüggemann, Geert Eesmann, Günter Fichtner, Jan Kattert, Jörg Reurik und Jan Stegemann sowie für 40- jährige Mitgliedschaft an Gerd Rengelink. Für 50- jährige Mitgliedschaft wurden Gerhard Brüggemann, Jan Brüggemann, Derk Daalmann, Jan Kelder, Lucas Klifmann, Jan Lefers, Hindrik Maathuis, Gerhard Kattert, Hendrik Molendyk und Berend-Hindrik Rengelink ausgezeichnet. Bereits 60 Jahre im Deutschen Jagdschutzverband ist Fritz Lambers. Herr Claus Cienski erhielt den LJN-Stocknagel für einen verdienstvollen Treiber, er begleitet die Jäger der Jagdgemeinschaft Uelsen I bereits seit 45 Jahren. Georg Kolde aus Lemke wurde, als erster Jäger in der Grafschaft überhaupt, für besondere Dienste um das Deutsche Waidwerk ausgezeichnet.

 

Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Grafschaft Bentheim, Thomas Heils gab einen kurzen Überblick zu den aktuellen Themen der Kreisjägerschaft.

Er hob die Vielzahl von Hege- und Pflegemaßnahmen in unserer Natur hervor, die durch die Jägerschaft erbracht werden.

Für die Errichtung einer Raumschießanlage auf dem Gelände der Polizei in Lohne warb Herr Heils um die Zustimmung für die Beteiligung der Kreisjägerschaft an dem Projekt an dem die Behörden der Polizei, des Zoll und der Justiz beteiligt sind. Es könnte für die Zukunft eine einmalige Chance genutzt werden um den

erhöhten gesetzlichen Ansprüchen an das Waffenrecht gerecht werden zu können. Die Kooperation von Jägerschaft und Polizei ist bislang in Deutschland einmalig und könnte Vorbild für andere Regionen sein. Auf der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft am 08.05.2018 in Osterwald möchte Herr Heils den Antrag zur finanziellen Beteiligung am Projekt stellen und hofft auf eine breite Unterstützung. Aus den Reihen des Hegering VI kam bereits eine große Zustimmung.

 

In seinem Streckenbericht zeigte Hegeringleiter Jan Geerink auf, dass die Jäger im Hegering ihrer Aufgabe zur Reduzierung der Prädatoren nachkommen. Die Strecke von Fuchs, Marder und Rabenkrähe sind auf hohem Niveau. Dieser angewandte Naturschutz komme auch den Singvogelbeständen und Bodenbrütern zu Gute.  

Auch dieses Jahr haben sich die Jäger des Hegering VI an dem „Tag der Sauberen Landschaft“ beteiligt und haben achtlos in die Natur geworfenen Unrat gesammelt und zur Mülldeponie verbracht. Hier ist ein dringender Appell an die Bevölkerung zu richten, denn die vielen ehrenamtlichen Helfer die in der Grafschaft die die Landschaft vom Müll befreien, wären nicht nötig, wenn jeder seinen Abfall ordnungsgemäß entsorgen würde.

 

Einen schönen Tag in der Natur haben die Jäger auch in den letzten Sommerferien wieder den Kindern im Rahmen der Ferienpassaktion bereiten können.

 

Die Strecke wurde durch die Jagdhornbläsergruppen „Niedergrafschaft“ und „Lönsberg“ verblasen.

 

Die Jäger des Hegering VI sind in diesem Frühjahr weiterhin im Gespräch mit der Landwirtschaft und bitten bei der Anlage von Blühstreifen um die Bereitschaft der Landwirte sich freiwillig bzw. im Rahmen von Programmen aus Agrarumweltmaßnahmen entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Möglichkeit so dem Rückgang der Artenvielfalt entgegen zu wirken sollte, auch im Interesse der Allgemeinheit, rege genutzt werden.

 

Der Rehwild-Hegegemeinschaftsleiter Geert Brüggemann gab die Ergebnisse der Gehörn Bewertung bekannt. Eine Bronzemedaille erhielt Holger Scholte-Eekhoff für den stärksten Bock und Tom Hövels für einen abnormen Bock. Dem Revier Lage wurde ein silberner Bruch für den besten Hegeabschuss überreicht.

Allgemein ist der Bestand an Rehwild stabil, der hohe Anteil an Fallwild bereitet nach wie vor Sorge. Es sollte daher mit Aufgang der Jagdzeit für Rehwild im Mai unbedingt für eine entsprechende Bestandsreduzierung, vor allem an stark befahrenen Straßen, von den Revierinhabern gesorgt werden. Das natürliche Lebensmittel „Wild“ kann so durch die Jägerschaft als ökologischste Form von Fleisch dem Verbraucher bereitgestellt werden.

 

Schießobmann Günter Fichtner berichtete über die Ergebnisse der durchgeführten Flintenschiesswettbewerbe. Schatzmeister Jörg Reurik gab Auskunft über die Kassenführung des abgelaufenen Jahres. Hundeobmann Gerhard Ekkel stellte die Prüfungsergebnisse der abgehaltenen Hundeprüfungen vor. Umweltobmann Jan Kattert hob den großen Nutzen von Blühsteifen für die Natur hervor und bat die Grundstückseigentümer mit gutem Beispiel voran zu gehen. Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Bernd Jüngerink berichtete über die guten Erfahrungen mit dem von der Kreisjägerschaft bereitgestellten Info-Mobil. Vor allem Kindern könne so unsere heimische Natur näher gebracht werden.

 

Bei der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahl wurde der amtierende Vorstand sowie Hegeringleiter Jan Geerink in seinen Ämtern bestätigt. Neu gewählt für das Amt des Obmannes der „AG Junge Jäger“ wurde Julian Hilbrands aus Höcklenkamp.

 

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Foto von links: Jan Brüggemann, Jörg Reurik, Günter Fichtner, Claus Cienski, Jan Stegemann, Hindrik Maathuis, Gerd Rengelink, Fritz Lambers, Geert Brüggemann, Gerhard Kattert, Hendrik Molendyk, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Thomas Heils, Jan Kattert, Hegeringleiter Jan Geerink und Berend-Hindrik Rengelink.

 
Tag der sauberen Landschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 03. April 2018 um 16:41 Uhr

Haller Jäger „erbeuten“ Unrat für eine saubere Landschaft

Einmal im Jahr macht sich die Jägerschaft Halle auf den Weg, um entlang der Gemeindestraßen Müll und anderen Unrat einzusammeln. Am Tag der sauberen Landschaft leistet man einen Beitrag für eine saubere Landschaft.
In Gruppen wird die Gemeinde nach Müll durchkämmt, Funde wandern sofort in die Frontladerschaufel der Schlepper. Von Zigarettenschachteln, Flaschen, Verpackungsmüll bis hin zu alten Matratzen oder Kühlschränken ist alles dabei. Über die Jahre ist der Müll erfreulicherweise weniger geworden. Von anfänglich rund eineinhalb Tonnen ist noch etwa ein Drittel an Unrat geblieben.
Die Gefahr aber durch weggeworfenen Müll für Wildtiere bleibt generell bestehen: In Drahtresten können sich Tiere verfangen und ernsthaft verletzen oder sogar strangulieren, eine Aufnahme mit der Nahrung kann ebenso tödliche Folgen haben. Eine leicht angerostete, scharfkantige Bierdose ist darüber hinaus nicht nur eine Gefahr für das Wild, auch Hunde könnten hineintreten und sich Verletzungen zuziehen.
Durch das ehrenamtliche Engagement der Jäger wird die Landschaft nicht nur optisch aufgewertet, sondern gleichzeitig auch ein wichtiger Beitrag für Natur und Umwelt geleistet. Die Mülldeponie in Wilsum nimmt die Ladung kostenlos entgegen und entsorgt sie. Ihren Abschluss findet die Aktion bei einem gemeinsamen Mittagessen.
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Unrat und Müll, den die Jäger (von links) Eric Veldhoff, Fahrer Alfred Werning und Jan Kattert entlang der Gemeindestraßen finden, wandern sofort in die Frontladerschaufel des eingesetzten Schleppers. Die Jäger des Hegering IV leisten seit rund 30 Jahren einen Beitrag zur sauberen Landschaft in ihrer Gemeinde.

Text u. Foto: Carl Hesebeck

 



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