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Hegering I
Hegering 1 Vergleichschießen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 26. April 2018 um 18:58 Uhr

Hegeringschießen auf dem Isterberg

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag dem 21. April das Hegeringschießen auf dem Isterberg statt. Der neue Obmann für das Schießwesen Ralf Janowsky konnte sich über eine gute Beteiligung der Hegeringmitglieder freuen. Unter sachkundiger Aufsicht von Thomas Wernink wurden etliche Durchgänge Trap und auch eine Runde Skeet geschossen. Das Bild zeigt einen Teil der Gruppe bei einer Schießpause. Alle Teilnehmer konnten erfolgreich ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für das leibliche Wohl sorgte wie immer Uwe Gronwald mit Kaffee, Kuchen, alkoholfreien Kaltgetränken und belegten Brötchen. Der Obmann bedankt sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und wünscht sich für das nächste Jahr eine weiter steigende Teilnehmerzahl - denn nur durch Training können wir unsere Schießfertigkeit erhalten und der Politik zeigen, dass wir den Umgang mit der Waffe ernst nehmen, egal ob mit oder ohne Schießnachweis.

 

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Text und Foto: Dr. Ralf Janowsky

 
Jäger in der Grundschule Bad Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 13. April 2018 um 20:42 Uhr

Jäger in der Grundschule Bad Bentheim

Die Kinder der 3. Klasse staunten am Freitag, den 6. April 2018 nicht schlecht, als draußen auf dem Schulhof die Jagdhörner des Hegering I Bad Bentheim sie zur Pause mit Jagdsignalen und der „Rollenden Waldschule“, ein speziell mit Präparaten einheimischer Tierarten bestückter Anhänger empfang.

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So war es sehr spannend für die Kinder, den Fuchs, das Reh, das Wildschwein und viele andere Tiere aus nächster Nähe sehen zu können. Klaus Spitzer und seine Helfer Horst Dräger, Lothar Hirsch, Anne Gerritzen und Uli Poguntke zogen durch ihre Ausführungen die Kinder sichtlich spürbar in den Bann. Sie erklärten die Lebensgewohnheiten und gaben zu verstehen warum man nicht alle Tiere in unserer freien Natur mehr sehen kann. Großes Erstaunen war bei allen, dass der Rehbock so klein ist, er ist unwesentlich größer als der Jagdhund „Arnold“, eine Steirische Rauhaarbracke, der natürlich auch mit vielen Streicheleinheiten bedacht wurde.

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Die Lehrer zeigten sich sehr zufrieden über diese gelungene Aktion und bedankten sich sehr herzlich bei Herrn Spitzer und baten ihn doch bald wieder zu kommen da das Info-Mobil der Jägerschaft doch eine tolle Ergänzung zum Biologie- und Sachkundeunterricht ist.

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Hegeringsversammlung 2018 HGR 1 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 04. April 2018 um 10:38 Uhr

Wolfpolitik beschäftigt den Hegering I Bad Bentheim

Hauptthemen der Jäger aus der Obergrafschaft waren die Wolfsterritorien und die Verbreitung der Afrikanischen-Schweinpest.

Nach der traditionellen Eröffnung durch die Bläsergruppe unter der Leitung von Horst Dräger eröffnete Hegeringsleiter Klaus Spitzer die Versammlung. Neben neuen Mitgliedern begrüßte er unter anderem den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Thomas Heils.

Danach ehrte Spitzer Horst Becker für seine 65-jährige Mitgliedschaft im Landesjagdverband Niedersachsen sowie Georg Wortel und Horst Oehus für ihre 50-jährige Treue. Für 40-jährige Zugehörigkeit wurde Bernhard Weßling ausgezeichnet und für 25-jährige Mitgliedschaft Wilhelm Lammering, Heiner Koonert, Hermann Holtschulte, Erwin Kolk, Klaus Hoffmann und Hans Raben. Zum neuen Ehrenmitglied wurde Gerd-Heinrich Niehoff ernannt.

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Die Geehrten vor den Trophäen mit dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Thomas Heils (3. von rechts) und Hegeringsleiter Klaus Spitzer (1. von rechts).Foto: Hermann Dobbe

In seinem Jahresrückblick wies Spitzer darauf hin, dass es in Deutschland momentan 76 Wolfsterritorien mit bestätigten 60 Wolfsrudeln, 13 Paaren und drei Einzelwölfen gibt. Das Thema hat Spitzer zufolge weiter an Dynamik gewonnen. Insbesondere in Niedersachsen sei die Debatte durch die Nutztierrisse politisiert. Die Landesregierung und das Umweltministerium hätten einen „pragmatischen Weg“ in der Wolfspolitik angekündigt. Es soll ein Maßnahmenkatalog zur Entnahme von Wölfen entwickelt und der Schutz von verhaltensauffälligen Wölfen überprüft werden.

Nach Aussage des Hegeringsleiters wurde mehr Schwarzwild geschossen. Diesen Trend gelte es beizubehalten. Eine noch intensivere Bejagung der Wildschweine könne nur erfolgreich sein, wenn Landwirte und Jäger Hand in Hand zusammenarbeiten. Der DJV hat dazu einen Sechs-Punkte-Katalog mit Forderungen zusammengestellt.

Breiten Raum in der Diskussion nahm die Afrikanische-Schweinepest (ASP) ein. Menschliches Fehlverhalten ist das größte Einschleppungsrisiko. Das Virus ist unter normalen Umweltbedingungen extrem überlebensfähig. Von hoher Bedeutung ist die Früherkennung.

Die Ferienpass-Aktion des Hegering I findet am Freitag, 29. Juni, um 13 Uhr statt und steht unter dem Thema „Unser Rehwild“. Zum Abschluss seines Jahresrückblicks ging Spitzer auf das Anleinen von Hunden in der freien Landschaft ein und wies auf die Anleinpflicht vom 1. April bis 15. Juli hin.

Text und Foto: Hermann Dobbe, GN

 
Pflegeaktion im Gildehauser Venn Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 17. März 2018 um 19:15 Uhr

Jäger für seltene Schmetterlinge im Einsatz

Pflegeaktion im Gildehauser Venn

Nach intensiver Vorbereitung der Pflegemaßnahme durch die Naturschutzobleute der Hegeringe I und II der Kreisjägerschaft Grafschaft Bentheim traten am Samstag , dem 17. Feb. 2018, Jäger und Naturfreunde von beiden Hegeringen pünktlich um 9.00 Uhr in Aktion. Bei Frost und gefrorenen Wasserflächen wurde die Pflegemaßnahme im Naturschutzgebiet Gildehauser Venn trotz der im Vorfeld herrschenden widrigen Witterungsbedingungen erfolgreich umgesetzt.

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Besonderes Augenmerk galt bei der diesjährigen Pflegemaßnahme einer besonderen Schmetterlingsart, der Hochmoorbodeneule. Im Gildehauser Venn wurden nach zuverlässigen Beobachtungen in den vergangenen Jahren mehrere Exemplare dieser bundesweit vom Aussterben bedrohten Art, die vor allem auf Moore und Feuchtwiesen angewiesen ist, bestätigt.

Bei der Pflegemaßnahme, die in Zusammenarbeit und Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Grafschaft, vertreten durch Herrn Christian Kerperin, erfolgte, wurde auf einer etwa 1 ha großen Fläche der vorhandene Kiefern- und Birkenaufwuchs, der den Lebensraum der Schmetterlingsart beeinträchtigt, beseitigt, um den Bestand der Schmetterlingsart im Gebiet zu stabilisieren bzw. durch zusätzlich optimierten Lebens­raum noch zu steigern.

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Ein weiteres Ziel der durchgeführten Bekämpfung des Gehölzaufwuchses war das Freistellen von Moor- und Feuchtheideflächen, das dem Erhalt dieser Biotope dient und eine ausreichende Besonnung der Fläche gewährleistet. Durch den Einsatz der Jäger wird damit im Gildehauser Venn das typische Bild der ursprünglichen Moorlandschaft erhalten.

 

Die Aktion endete gegen Mittag mit einem Imbiss für die freiwilligen Helfer.

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Verfasser: Manfred Hackenberg (Ergänzungen durch Christian Kerperin)

 

 
Pflegetag im Wacholderhain Bardel Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 28. November 2017 um 19:48 Uhr

4. Bardeler Pflegeaktion im Wacholderhain

 

Kloster Bardel - Schule mit einer schuleigenen Wacholderheide – lasst uns dafür sorgen, dass der Wacholder in Bardel überlebt und die Heide wieder blüht!

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Am Samstag, 04.11.17, begann die fünfte niedersächsische Naturschutzwoche für Kinder. An dieser beteiligten sich wieder viele Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums mit unterschiedlichen Aktionen innerhalb des Unterrichtes. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte diese Aktionen finanziell.

Die Aktionen in den letzten drei Jahren waren mit jeweils 170 bis 190 Teilnehmern ein voller Erfolg!! – In diesem Jahr beteiligten sich ca. 250 Teilnehmer!!!

Im vierten Jahr nun bemüht sich das Missionsgymnasium St. Antonius zusammen mit der Naturschutzstiftung der Grafschaft Bentheim um den Erhalt der Wacholderheide im Landschaftsschutzgebiet „Wacholderhain am Kloster Bardel“.

Hier sah es vor den Bemühungen noch so aus, als ob es in ein paar Jahren in Bardel keine Heide- und Wacholdersträucher mehr geben würde, da die Späte Traubenkirsche aus Nordamerika all die typischen Pflanzen der Grafschafter Sandheiden zu verdrängen drohte. Diesen Trend hat man mit vielen Aktionen nun umgekehrt!

Seit der Aktion im letzten Jahr ist im Wacholderhain wieder vieles für den Erhalt der Heide passiert:

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Auf den vor eineinhalb Jahren abgeplaggten Flächen (5 ha) sind nicht nur kleine Besenheidepflanzen gesprossen, sondern auch andere botanische Besonderheiten wie z.B. Behaarter Ginster, Silbergras, Früher Schmielenhafer, Bauernsenf, Unmengen von Frühlingsspark und viele seltene Sandspezialisten mehr. Um die Traubenkirschen weiter zurückzudrängen, weiden im Wacholderhain nun Holländische Landziegen und Bentheimer Landschafe des Tierparks Nordhorn. Im Frühling sprangen ca. 100 Lämmer vor den nun zum Schafstall umgebauten ehemaligen Schweinestall des Klosters herum. Die Schafe pflegen nun nicht nur den Wacholderhain, sondern auch die Obstwiesen des Klosters im Park.

Die Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums pflanzten letzten Winter über 2600 Bäume.

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Die Sponsoren, die die Aktivitäten unterstützen, sind beeindruckt von dem großen Engagement der Schülerinnen und Schüler, aber auch von der Bereitschaft der Eltern und des Schulkollegiums zur aktiven Mitarbeit für die Natur.

Anfang November wurden jetzt in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde von Schülern des Missionsgymnasiums sowie mit engagierten Eltern und Lehrern die Trau­benkirschen und Brombeeren zwischen den Wacholdersträuchern entfernt. Auf den abgeplaggten Flächen mussten die Birkenkeimlinge entfernt werden. Es gab viel Handarbeit zu tun!

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Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Tierpark Nordhorn und Mitgliedern der Jägerschaft der Grafschaft Bentheim, vertreten durch den Hegering 1.

Hartmut Schrap von der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim sah es als wichtig an, dass die jungen Menschen bei diesen Einsätzen Erfahrungen mit der Natur sammeln. Digitale Medien könnten solche Erfahrungen nicht ersetzen. Umweltpädagogik ist die beste Investition in die Zukunft. Sie macht Spaß, wenn sie mit Leben gefüllt wird.

 

 



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